Mit einem kleinen Büchlein kann man nun auch Kinder auf den Geschmack mit Geocaching bringen. Vor Kurzem erschien das Werk von Manuel Andrak und Zeichnungen von … . Gleichauf mit dem Buch wurde auch ein Portal namens GPS mit Grips verfügbar gemacht.
Im Buch machen sich Stadtkinder auf zu den Verwandten aufs Land zum Urlaub. Schon bald entdecken sie, dass es in der Umgebung auch für Kinder lösbare Caches gibt. Auch auf Negatives wie die ewigen schwarzen Schafe wird eingegangen. Die Botschaft im Hinblick auf Naturschutz ist: Geht sorgsam mit der Umwelt um.
Die gut Seiten lesen sich flüssig und sind mit humorvollen Zeichnungen versehen. Unterwegs auf dem Weg zum Ende des Buches gibt es hin und wieder kleine Rätsel. Vom Schwierigkeitsgrad sind diese bis spätestens zur 7. Klasse eigenständig lösbar. Die jungen Eroberer entdecken beim Geocaching so ganz nebenbei auch, dass es Spaß macht sich draußen zu bewegen.
Passend dazu kann man seine Caches auf Opencaching.de auch gleich als kindgerecht kennzeichnen. Auf Geocaching.com gibt es seit geraumer Zeit auch ein entsprechendes Attribut.
Geocaching für Kinder – Nun mal wieder mit Buch
Verfasst von wese8geocaching am 4. Oktober 2009
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„Einmal um die ganze Welt“ – in den Taschen bleibt kein Geld
Verfasst von wese8geocaching am 4. Oktober 2009
Heute ging es zur Abwechslung mal auf Besichtigungstour in Bremerhavens neue Sehenswürdigkeit. Gemeint ist hier nicht das Geschmackslabor. Bei regnerischem Wetter hieß es zunächst einmal etwa 10 Minuten warten. Glücklicherweise zur Mittagszeit, da waren die meisten Besucher wohl schon beim Verspeisen der Sättigungsbeilage. Nach ein bisschen Technik ging es nun in die weiteren Bereiche der Flunder. Das Gebäude beeindruckte an diesem Tag nicht nur durch die ungewöhnliche Außenarchitektur. Auch im Innenbereich hatte man die Erkenntnisse des Bühnen- und Kulissenbaus mit denen von Innenarchitekten kombiniert.
Im Eingangsraum wurde zunächst zu Klaviermusik mit Tränengarant eindringlich mit überlebensgroß projizierten Kindern in die Ängste um die menschliche Zukunft eingestimmt. Es ging darum zu zeigen, dass der Mensch in die umgebenden Ökosysteme eingreift und welche Folgen auftreten können. Festgemacht wird dies an einer Reise eines Hamburgers rund um die Welt entlang des 8° Ost.
Nach einer kurzen Videobotschaft mit einer Einstimmung auf die einjährige Reise machte sich der Abenteurer (real 2003) auf seinen Weg. Zunächst lernt er ein Ehepaar in Gletschernähe kennen, erfährt von deren Sorgen und Nöten. Dann wird er mit Informationen rund um die Gletscherschmelze versorgt und kann sich beim Jodeln ausprobieren.
Soweit, so durchgehend die Geschichte. Allerdings löst sich dieser Zusammenhalt von Weltreise und dargestellten Szenen im weiteren Verlauf immer mehr in Wohlgefallen auf.
Bei Temperaturen zwischen -6 °C in der Antarktis und +36°C ist für Schwung beim kreislaufverwöhnten Besucher gesorgt. Der reisende Herr verwendete übrigens – laut unterhaltenden Filmchen – einen einfachen Kompass und ein Garmin etrex H für seine Orientierung.
Nach den klimatisch sehr gemäßigten Zonen führt die Reise weiter auf den afrikanischen Kontinent mit einem sehr interessant nachempfundenen Wald. Darin leben insbesondere Insekten, die einen Großteil der Lebewesen auf der Erde ausmachen.
In einer mindestens 100 fach vergrößerten Coladose kann man sich anhand verschiedener Klimamodelle die Entwicklung der möglicherweise kommenden Dürre ansehen. Danach geht es mehr ins menschliche Erlebnis in Wüstenstaaten. Dabei wartet ein Schild mit der Erkenntnis auf, dass einige Wüstenbewohner besonders gastfreundlich sind, die Tuareg. Allerdings gilt bei ihnen wie bei uns die linke Hand als praktisches Universalreinigungsgerät. Auch die Probleme im sittlichen Umgang mit der Vermehrung eines Volkes greift man auf. Sie fände eher im Verborgenen statt, insbesondere vorehelich.
Armut, Dürre und Bildungsmangel kennzeichnen einige Teile Afrikas. Insbesondere Frauen sind stellenweise zu 90% Analphabetinnen und können so weder lesen noch schreiben, bei den Männern können gut 25% lesen und schreiben.
Auch Wüstenstürme und Feuer vernichten die Lebensgrundlagen der Menschen nachhaltig.
In einer weiteren Klimazone fühlt man sich als Besucher wie im überdimensionierten Eisschrank. Da ist es gut, dem Zwiebelschalenprinzip zu folgen und möglichst einen dicken Pullover mitzubringen.
Interessant sind die Erinnerungen von alten Inuit, die vom schädlichen Einfluss des Zuckers auf ihre nun ausgefallenen Zähne und anderen Herausforderungen der Moderne berichten. Als die Militärs das Essen rationierten, hatten die Inuit zum Teil an einer ungesunden Ernährung zu leiden. Allerdings war traditionelle Kost wohl auch bei Einigen verpönt.
Ohne Zahnpflege fielen die Zähne dann eben irgendwann aus.
Nach dem Abkühlen folgte dann das Auftanken von Wärme in einer großen Wüstenzone. Dann ging es in einen Dschungel mit hoher Luftfeuchtigkeit und Pflanzen. Zwischendurch waren immer wieder passende Bewohner in Aquarien zu sehen. Den Besuch eines Aquariums kann man sich also wie den Kinobesuch zunächst einmal sparen.
Den krönenden Abschluss bildete eine Himmelstreppe mit einer weiblichen Arie und einem anschließenden Gang zum Sternenhimmel. Schließlich musste die Ankunft vorbereitet werden. In Deutschland begrüßte eine Friesin die Besucher auf der Hallig. Sturmfluten im Zeitenverlauf konnte man ebenso erleben wie auch das Finale. Im abschließenden Raum befanden sich Collagen mit Motiven aller acht Stationen der Reise als Ausklang. Es blieb die besorgte Botschaft, dass man sich als Mensch Gedanken um die eigene Zukunft wie die der Erde machen müsse.
Musikalisch wurde das ganze Ensemble umrahmt von Klaviermusik, üppingen Streicherklängen und dem besten, was auf die Tränendrüse drücken kann. Zwischendrin gab es jedoch auch weitere spezielle Musiken.
Das Tagebuch des Reisenden füllte sich von Station zu Station. Wer viel Zeit hat, kann sich sicher auch alle Exponate ansehen. Allerdings erst, wenn die Installationen komplett funktionstüchtig angebracht sind.
In den anschließenden Themenausstellungen gibt es noch weitere interaktive Experimente zum Beispiel zur Curioliskraft oder zum Luftwiderstand auf dem Fahrrad. Feuer, Erde, Wasser und Luft bilden einen Ausstellungsteil zu den Elementen.
Daneben sind noch einige Dauerausstellungen nicht eröffnet. Zum Teil mutet die Anlage noch etwas wie eine Baustelle an.
Fazit: Nach gut dreieinhalb Stunden und einiger Wiederholung aus dem Erdkundeunterricht war es gut, durch die Ausstellung ohne Drücken und Schieben gekommen zu sein. Bei den üblichen Preisen der Systemgastronomie und den recht soliden Eintrittspreisen zwischen 8,50 € für Azubis, Studenten und Schüler und 12,50 € für Erwachsene blieben die Taschen dann tatsächlich ohne Geld zurück.
Im Foyer gibt es noch einen Shop von Globetrotter. Das auf der Reise verwendete Etrex H findet sich dort allerdings nicht zum Verkauf.
Getreu dem Motto „Diese Bücher sind toll, fristen daheim jedoch nur ein tristes Dasein im Regal“ blieben die hübschen Dokumentationen im Shop liegen. Immerhin hat man es mittlerweile geschafft einigermaßen ansehnliche Postkarten auf den Markt zu bringen.
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Bremerhavener Herbst – Ein Event zum Oktober 2009
Verfasst von wese8geocaching am 25. September 2009
In wenigen Tagen geht es rund. Die Location steht in Sichtweite zum Containerterminal. Wer nun immer noch denkt, „warum schreibt er in Rätseln“, sollte mal einen Blick auf http://coord.info/GC1WPCW oder http://www.opencaching.de/viewcache.php?cacheid=138889 werfen. Am 10. Oktober gibt es dort Gelegenheit zum Plausch. In der Nähe hat auch ein größerer Supermarkt bis 24 Uhr geöffnet, sofern man etwas vergessen hat.
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Konjunktur, Wahlkampf und merkwürdige Beiträge
Verfasst von wese8geocaching am 25. September 2009
Es gibt ja immer mal wieder Tage, in denen man sich derzeit wünscht, ein wenig weniger der entfalteten Polit-Prominenz auf allen Plakatwänden ringsum zu sehen. Mit gekonntem Styling versuchen die Maskenbildner und Bildbearbeiter die üblichen verdächtigen Falten aus dem Gesicht zu verbannen. Die fotografierte Person soll schließlich bestmöglich aussehen und möglichst viele Wähler anziehen. Doch so viel Sommerloch, wie einem derzeit begegnet und solch ein lustloser Wahlkampf ist fast schon schade.
Einen Beitrag bekam ich neulich ins Haus, bei dem ich schmunzelte. Jemand wollte wissen, ob er mit auf eine Geocaching-Tour gehen könne. Soweit, so (un)normal. Allerdings stellte sich bei näherem Nachfragen heraus, dass dieser Jemand eigentlich nur für einen Dritten den Weg ebnen wollte. Soviel Gutmenschentum ist ja durchaus sehr löblich. Aber muss man sich denn darauf nun auch schon in Foren gefasst machen?
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Und nach Mega – wieder kleine Brötchen backen
Verfasst von wese8geocaching am 28. Juli 2009
Zu Pfingsten entdecken ja doch etliche Geocacher aus nah und fern Bremen für sich. Es gibt natürlich auch nach dem kleinen mittelgroßen großen Event noch einige Veranstaltungen.
Am letzten Abend des Julis steht ein Stammtisch beim Chinesen in Cuxhaven auf der Agenda. Wenn man schon mal in der Gegend ist, kann man ja auch gleich einen Kurzurlaub in Cuxhaven verbringen. Nachmittags Strand und abends dann vielleicht all you can eat. …
Wenn dann am Morgen danach die Lebensgeister wieder so langsam zum Aufstehen bewegen, kann die übliche Runde im Park ja ein wenig beim Planen des nächsten Eventtages helfen. Insbesondere das längst überfällige Grillevent kommt am 1.August in die bremerische Gegend – also schnell noch Grillgut eingepackt und weiter.
Momentan sieht es ja fast so aus, dass jedes Wochenende ein Event oder eine spontane Gartenparty steigen kann. Natürlich nur, wenn man dann mal zwischen Fön, Sommergewitter und Regenguss einige Stündchen Sonne oder zumindest trockene Witterung erwischt.
Heiß begehrt sind da natürliche selbstgemachte Salate … Welche sind denn eure Lieblinge für die nächste Party oder das nächste Picknick-Event?
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Bindfadenregen, Suppe und andere schöne Herbstdinge – im Sommer
Verfasst von wese8geocaching am 28. Juli 2009
Im Moment gehen die Tage des Sommerlochs mit schlechtem Wetter einher, da lohnt es sich doch die wärmende Suppe mal wieder auszupacken. Die Nachrichtenlage ist durchgehend von Neuigkeiten zweiter Wichtigkeit durchsetzt. Es ist Sommer, zumindest laut Kalender. Die Wetterlage schwankt zwischen Regen und … Regen.
Derzeit besonders frustrierend ist die hiesige Micro-Konzentration. Es ist beim besten Willen noch Niemand auf die Idee gekommen auch hier in Bremerhaven ein TB-Hotel zu veröffentlichen. Eigentlich sollte es diese pfiffigen Hotels in jeder Stadt geben. … Da könnte man ja glatt eine Aktion draus machen.
Da kam mir heute Abend die geliebte Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe gerade recht, die ich vor einigen Jahren nach einem leicht anderen Rezept gekocht hatte und nun hier fand: http://aga-g.de/blog/kochen/kasesuppe-wie-ich-eine-einfache-partysuppe-koche/.
Frühjahr, Sommer, Herbst – was auch immer für eine Jahreszeit haben (laut Wetter), nun geht es heran an die allabendliche Lektüre. Derzeit in der Lesezeit dabei ist: „Patzer, Pannen, Missgeschicke – Das erste Überlebenshilfebuch“ von Ulf Heuner. Darin beschreibt der Autor kurz zusammengefasst, wie sich auch Philosophen früherer Tage schon so ihre Gedanken über die typisch menschlichen Fettnäpfchen machten und versieht dies stets mit einem Augenzwinkern im Schreibstil. Das letzte Mal so schmunzeln konnte ich beim Schmökern in Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“. Darin beschreibt er auf ironisch-heitere Art, was der Mensch alles tun kann um sich recht zuverlässig unglücklich zu machen und zu fühlen. Dreht man die Darstellung gedanklich um, ergeben sich schnell und einfach die Grundregeln für Kommunikation und Glücklichsein. Wie dem auch sei, manchmal lohnen sich Regentage eben doch. Es muss ja nicht immer die nächste Vorbereitung für eine Cachingtour sein.
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Groß, lang, überbordend …
Verfasst von wese8geocaching am 12. Juli 2009
… so ließe sich das gestrige Verkehrschaos zusammenfassen, was die umfangreiche Absperrung der Bremerhavener Innenstadt anlässlich des Stadtmarathons anging. Man kam als Anwohner praktisch nirgendwo mehr weiter und dies an einem Samstagnachmittag. Wer einkaufen gehen wollte, hatte ein Problem.
Leicht suboptimal ist diese Planung allerdings wohl schon seit einigen Jahren, wobei wohl bisher kein Planer auf die Idee kam, dass die nicht laufende und keuchende Bevölkerung diese Vollsperrung schon gut nerven kann. Der Verkehr kam praktisch zum Erliegen und dies an einem Arbeitstag.
Die durchgehende Absperrung von Straßen führte zu einem Verkehrsverlauf, der an eine überdimensionierte Arena erinnerte. Wer drinnen war, kam zwar zum Teil raus, aber nicht wieder rein. Rückfahrt also quasi ausgeschlossen, und dies vom frühen Nachmittag bis kurz vor Mitternacht.
Cleverer wäre da ja gewesen, den Lauf auf Sonntag zu legen. Dort ist weniger Verkehr, höchstens Touristenbusse und einige Ausflügler und wenige Arbeitende. Aber was nicht ist, könnte ja irgendwann noch etwas werden.
Stattdessen war die Stadt gestern in einem Ausnahmezustand. Hoffentlich sind wenigstens alle der bemitleidenswerten Sportler bei dem windigen, regnerischen Wetter gut ins Ziel eingetrudelt.
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Foren, Blogs und sonstige Internetmedien rund ums Geocachen
Verfasst von wese8geocaching am 12. Juli 2009
Wenn ihr zu den Lesern zählt, die gerade erst mit Geocaching angefangen haben, mag euch der folgende Beitrag kleine Einblicke in die Entwicklung der Kommunikation unter Geocachern bescheren. Daneben zählt natürlich weiterhin das persönliche Gespräch oder das Funken mit PMR-Geräten, Telefonieren, ….
Geocaching koordiniert sich neben den beiden großen in Deutschland verfügbaren Plattformen www.geocaching.com und www.opencaching.de noch über einige Foren. Das prominenteste ist das Forum des Wahlberliners moenk, www.geoclub.de. Erwähnenswert sei an dieser Stelle noch, dass es auch lokale Mailinglisten gibt. Ein Problem, mit dem Foren bei zunehmenden Benutzerzahlen zu kämpfen haben, sind die verschiedenen Benutzertypen. Die Benutzertypologie reicht von normal und moderat diskutierenden Cachern über spammende Mitmenschen, über aufrührerische und aufwiegelnde Benutzer zu schlichtenden Moderatoren, pedantischen und perfektionistischen Benutzern, Benutzern mit leichten oder mittleren psychischen oder physischen Störungen bis hin zu sehr aggressiven Benutzern. – Also eigentlich die gesamte Bandbreite menschlichen Wirkens. Daher sind in manchen Fällen die Foreneinträge auch weniger geeignet zur Kommunikation.
Mit der Entwicklung des Geocaching zum Volks- und Breitensport (für Jeden und Jede ist etwas geeignetes dabei), entwickelten sich auch die Kommunikationskanäle weiter.
Neben der virtuellen Kommunikation scheint einige Geocacher das Bedürfnis zu locken, die Gesichter hinter den Nicknames (Kunstnamen für Kommunikation im Internet) kennenzulernen. Dafür werden immer mal wieder Treffen (Events) organisiert. Dabei gibt es verschiedene Typen. Einige Events bestehen aus Pseudo-Spontantreffen, nennen sich Flashmobs und sind zumeist in größeren Städten zu finden. Ursprünglich kommen sie allerdings nicht aus der Geocaching-Szene.
Daneben gibt es Stammtische in Bars/Kneipen und Co, mit den für Geocaching typischen Themen Cachetipps, Coins-/GeoCrety tauschen bzw. discovern und ratschen über Alles und Jeden. In einigen Regionen gibt es zusätzlich zum Sommer hin noch Grill-Events, dabei grillen dann natürlich nicht Geocacher sich gegenseitig. Verknüpft werden die Events gerne mit dem Auslegen neuer Caches, die dann die Langeweile zwischendurch bekämpfen helfen.
Gut angenommen werden dann die dortigen Erstfunde, wie im Internet üblich und von Geocaching.com propagiert die FTFs – First to Find. Einige Geocacher betreiben dies als ihren eigenen Sport und stehen zuweilen früh auf, um ihre Benachrichtigungen über neue Caches abzurufen und direkt hinzufahren.
Wie man beispielsweise auf blogsalongtheroute oder im Aggregator auf www.geoclub.de feststellen kann, tummeln sich in der Blog-Szene inzwischen einige Cacher. Es ist zum Teil fast schon ein eigenes Hobby. Technisch gesehen ist die Einrichtung einfach, als problematisch entpuppt sich auf Dauer manchmal jedoch die Themenfindung. Schließlich sind diese Blogs ja eher für einen Nischenbereich geschaffen worden. Irgendwann gehen die grundsätzlichen Themen aus, wenn man den Kreis nicht weiter zieht. Und so behelfen sich einige Blogger, in dem sie von ihren letzten Cachefunden berichten und kräftig spoilern. Ach ja, mal wieder ein Szeneausdruck, Spoiler sind Hinweisbildchen zu einem Cache oder Hinweise, die das Finden durchaus erleichtern. Andere Blogger veröffentlichen wiederum ihre aktuelle Medaillensammlung über ihr Blog oder Forum, vergleichbar mit dem klassischen Münzsammeln.
Andere Blogger berichten eher über ihre Klettertouren und aufwändige Cachetouren sowie Ausrüstungstipps. Und neben diesen Bergsteigern gibt es noch eine weitere Spezies. Diese Spezies produziert neben den Blogeinträgen mit Bildern auch Audiocasts oder Videocasts, von Apple seinerzeit prominent als Podcast zusammengefasst und durchgesetzt. Dabei hat die Bezeichnung Podcast entfernt etwas mit iPod zu tun.
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Es Vögelchen …
Verfasst von wese8geocaching am 12. Juli 2009
… scheint mittlerweile ja immer und überall zu zwitschern (englisch: to twitter). Neben Angestellten und Chefs nutzen diese auf 140 Zeichen beschränkte Marketing- und Newsquelle nun auch seit geraumer Zeit Politiker. Wer mal so ab und zu querliest, wird möglicherweise schon auf den Twitteraggregator www.parteigefluester.de gestoßen sein. Dabei handelt es sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt um eine Zusammenstellung verschiedenster Twitterberichte der unterschiedlichen Parteien. Interessant fand ich auch, wie aktiv einzelne Politiker bzw. deren Marketingstäbe dort Informationen vorstellen.
Auch im Studivz finden sich ähnlich wie im letzten amerikanischen Wahlkampf auf Facebook sehr interessante Profile der Kandidaten, um die jungen Wähler zu erreichen.
Twitter scheint sogar mit seiner Schnelligkeit dem Bundeswahlleiter ein Dorn im Auge zu sein. Dieser kündigte nämlich auf Grundlage der entsprechenden Normen müsse unter Umständen eine Neuwahl stattfinden, sofern über Twitter vorab Ergebnisse von Wahlen veröffentlicht werden würden. Eigentlich werden die wirklich stichhaltigen Befragungen traditionell erst nach dem Ausgang zum Beispiel der Bundestagswahl vorgestellt, um Manipulationen der Wähler zu Gunsten von besonders aussichtsreichen Parteien oder bei geringer Wahlbeteiligung von Randparteien zu verhindern. Ein weiterer Grund mag darin liegen, dass in traditionellen Medien die Journalisten wissen, was sich gut veröffentlichen lässt und was besser nicht. Dieser Filter fällt bei twitter weg, da es keine Redaktion zwischendrin gibt. Und wenn es eine geben sollte, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eher englisch als deutsch verstehen.
Auch diese politische Dimension des bei Geocachern beliebten Vogels sollte man sich in diesem Wahlkampf ansehen. Insbesondere, da bei der vergangenen Bundestagswahl auf Grund eines gewissen Misstrauensvotums nur wenig Zeit für die Wahlkampfmaschinerie blieb. So nutzte man auch 2005 schon das Internet mit Wahlseiten und Mitmach-Gemeinschaften (social networks), um damals geschätzte 30 Millionen deutsche Internetnutzer zu erreichen. Übrigens stammen diese Informationen jetzt nicht aus dem hohlen Bauch, sondern aus einer von mir mit durchgeführten wissenschaftlichen Arbeit zur Wechselwirkung zwischen Informatik, Kommunikation und Politik – am Beispiel von Wahlkämpfen.
Wohl bekomm’s…
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Sommer, Sonne, Strand?
Verfasst von wese8geocaching am 6. Juli 2009
Naja, schön wäre es schon. Allerdings gilt es derzeit mal wieder, die üblichen Belastungsspitzen vor dem Sommerurlaub abzubauen. Bei diesen warmen Temperaturen könnte Geocaching mal wieder richtig Spaß machen, wenn ich nicht noch einige andere Dinge zu tun hätte. Es fehlt die Zeit für das kleine Spiel mit dem GPS-Empfänger – doch die Natur kann zunächst warten.
Im Moment ist es ohnehin eher erst ab 22 Uhr wirklich zum aushalten und dafür bleiben hier in der Gegend zu wenige Nachtcaches.
Allen, die derzeit auch die Bürobräune pflegen dürfen und abends brezelfertig zu Hause sind gilt mein vollstes Verständnis. Zum Glück lassen sich die Stunden jedoch mit einigen Tipps und noch mehr kühlen Getränken gut überbrücken.
Und wieder ran an die Arbeit!
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