Weser8geocaching’s Blog

Geocaching – nicht nur im Weserbergland

Bananen-Flashmob in Oberhausen

Posted by wese8geocaching - 24. Januar 2009

Gegen 16 Uhr ereignete sich vor dem Centro Oberhausen das Flashmob-Event, bei dem es galt innerhalb von 5 Minuten Bananen zu essen und danach wieder den ungeordneten Rückweg anzutreten.

Von Seiten der Veranstalter wurden 279 Attended Logs gesichtet, in Wirklichkeit könnte es sich um eine Anzahl von Cachern über der 500er Grenze von Groundspeak für Mega-Events handeln. Genauere Zahlen sind zwar noch nicht raus, werden jedoch für spätestens morgen erwartet. Dann steht wohl auch näher fest, ob aus dem Flashmob-Event ein Mega-Flashmob-Event wurde. Beides sind ja nicht gerade häufige Formen für Treffen.

Vor dem Event geht das Suchen los

Der Tag begann für mich gegen 7:30 Uhr mit der Abreise per Bahn gen Oberhausen. Nach etwas weniger als 4 Stunden traf ich dort mit einem anderen Team, den Zweinzelgängern ein. Auf dem Plan standen einige Tradis und in Reserve auch einige Multis. Da wir bereits mit Massenaufläufen an den Caches um den Eventort gerechnet hatten, grasten wir diese zuerst ab, bevor es dann wieder in Richtung Eventort ging.

Unterwegs waren wir dann per S-Bahn zum ersten Cache des Tages für uns, dem Mikado-Cache. Wir suchten bereits einige Zeit, als mir schließlich etwas auffälliges vor die Augen kam. Einige asiatische Touristen lichteten dieses Denkmal ehemaliger Industriekultur ab. Plötzlich kam ein Geocacher mit breitem Grinsen auf uns zu, Deckname netweazle. Er gesellte sich spontan zu uns gesellte und lief die elf Caches mit. Anschließend folgten einige weitere Caches, bei denen wir an diesem langen Eventtag weder die Ersten noch die Letzten waren. Ich entschied mich dann noch, mit einem anderen Team den Gasometer 2 zu machen und kam dann sehr rechtzeitig vor dem Centro an.

Stern in Oberhausen

Stern in Oberhausen

Ein interessant aufgemachter Stern zeigte uns den Weg, lag an selbigem und stellt wohl den Kunstgeschmack einiger bildender Künstler in Oberhausen dar. Eingebettet in einen stehen gebliebenen Brückenpfeiler erwartete uns dieses gestaltete Werk zwischen Kanal und Fluss nahe dem Gasometer. Wem es gefällt …

Schild in Oberhausen

Schild in Oberhausen

Nebenbei wies dann auch noch durch ein interessant gestaltetet Schild auf die Gefahren unfreiwilliger Schlitterpartien entlang eines Hanges hin. Insbesondere die Darstellung des stilisierten Menschen schien an Tragikkomik nur schwer zu überbieten zu sein. (zweites Bild von links)

100_0565gasometer_web1Zwei Wahrzeichen Oberhausens wollten danach dann näher betrachtet werden, das Gasometer und der verbliebene Turm des Schachtes Olga.

Zechenturm

Zechenturm

100_0575_riesenradweb1

Riesenrad und im Vordergrund alte Brücke – Alt und neu, hier funktioniert es. Im Hintergrund zu sehen ist das Riesenrad des Vergnügungsparkes am Centro Oberhausen. Links vorne zu erkennen ist ein alter Brückenpfeiler und scheinbar darüber Teile eines Bahngleises.

Bezeichnenderweise heißt das Centro Oberhausen – Neue Mitte – ob dies nun ein Kompliment an die Innenstadt ist, bleibt wohl bis zum nächsten Besuch der Stadt abzuwarten.

Vor Ort kam uns dann auch gleich die eine oder andere Idee für ein Flashmob-Event als Veranstalter.

Besonders gut von der Location her gefiel mir der Multi-Cache rund um das Gasometer und der Cache bei der Grube OLGA mit dem imposanten Zechenturm.

Beim Event geht das Essen los

Spontanwerbung für das Event

Spontanwerbung für das Event

Kurz vor 16 Uhr ging es dann wieder zurück durch das Centro Oberhausen und zum Eventort hin. Codename: Banane. Schon gegen 15:45 Uhr waren unverkennbar Menschentrauben rund um den Platz zu erkennen, das ganze spitzte sich zu. Einige Cacher suchten noch einen Tradi in unmittelbarer Nähe und standen zum Loggen in der Schlange an. Wohl dem, der sich hier entgegen den zu erwartenden Massen bereits vorher im Logbuch verewigt hatte.

Um auch die letzten Zweifel auszuräumen kam dann noch ein Muggel vorbei, mit einem riesigen Kirmesherzen „Du hast für immer einen großen Platz in meinem Herzen“ vor der Brust. Nach diesem kleinen aufmunternden Wink kam dann einige Zeit später auch einer der Event-Organisatoren mit einem kleinen unaufdringlichen Werbeschild für das Event und der typischen mutierten, übergroßen Showbanane.

Rasch ging es dann gegen kurz vor vier ans Werk, je ein Eimer für die Travelbugs (die ruckzuck vergriffen waren) und ein Eimer mit Greifschlitz für die Logs. Bei der hier anwesenden Masse von Cachern war die Eimerlösung und die mitgebrachten Zettel mit dem GC-Nick die beste Wahl. Schon vor Eventbeginn gruppierten sich die Cacherscharen um die zentralen Tonnen und dann hieß es warten.

Um 16 Uhr war dann die Banane des Organisators in der üblichen Höhe der wegweisenden Schirme von Tourismusführern (also in etwa 2 Metern) und prompt begann das große Futtern.

Riesen-TB im Einsatz

Riesen-TB im Einsatz

Im Gewirr der Cacher wurden dann hoch gehaltenen Bananenstummeln, gefolgt von einer überdimensionierten Banane mit Reisekäfer-Anhänger. Einige verfolgbare Cacher mit Aufnähern des Trackingcodes durften natürlich auch nicht fehlen.

Schale, Schale du musst wandern ...

Schale, Schale du musst wandern ...

Auch die Entsorgung der verspeisten Bananen funktionierte relativ reibungslos, zurück blieben nur einige leicht verwirrte Muggels.

Bemerkenswert an diesem Event war, dass die Teilnehmer teilweise von weit her kamen, nur um ein Flashmob-Event loggen zu dürfen. – Alles in Allem eine Mordsgaudi (oder ein wahnsinniger Spaß für alle Nicht-Süddeutschen). Außerdem scheint es mal ein Flashmob zum Mega-Event-Status zu schaffen.

Nach dem Event geht das Suchen weiter

Wo man schon mal in Oberhausen war, durften auf dem Rückweg zur Bahnstation natürlich die weiteren Traditional Caches (Tradis) nicht fehlen. Mehr war auch aus zeitlicher Sicht nicht machbar, auch wenn einige Multis schon sehr verlockend aussahen.

Die Ideen von den Verstecken des Güldenen Emm waren durchgehend gut, bei einem Cache dieser Tradi-Serie trafen wir dann auch pseudozufällig Morry. An dieser Stelle viele Grüße an euch. Nach vielen positiven Überraschungen ging so ein sehr angenehmer Eventtag zu Ende.

Ein Engel?

Ein Engel?

Abends wurden wir noch von einer erleuchteten Dame begrüßt. – Sehr feiner Zug von der Bahn.

Da kann man den Organisatoren nur danken für diese Möglichkeit, Oberhausen einmal ausschnittsweise kennen zu lernen.

Der Eindruck von dieser Stadt mit den guten Verkehrsverbindungen war: Hier sollte man mal wieder zum Cachen hin fahren. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle noch bleiben, dass Oberhausen gegen Paderborn spielte und wir daher etwas unerwartet einige Polizeieskorten an den jeweiligen Heimatbahnhöfen bewundern konnten.

Alle daheim gebliebenen können sich ja in der Gallerie zum Event mal die Bilder ansehen. Alternativ hat der Blog-Kollege Ruhrcacher in seinem Blog auch schon einmal die einen oder anderen Fotos versammelt: http://ruhrcacher.de/rcblog/?p=229

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4 Antworten to “Bananen-Flashmob in Oberhausen”

  1. […] Bananen-Flashmob in Oberhausen […]

  2. Aga & Deti said

    Ein toller Blogbeitrag.
    Leider musste ich (Deti) arbeiten und konnte „nur“ zum FlashMob da sein.
    Da ich aber bis letztes Jahr im CentrO gearbeitet hatte, sind die meisten umliegenden Caches schon gefunden.
    Wenn das wirklich zum Mega-Event mutiert lassen wir die Korken knallen.
    Das Event war wirklich super!
    Es war unser insgesammt 3. FlashMob!
    …to be continued!

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