Weser8geocaching’s Blog

Geocaching – nicht nur im Weserbergland

Stempeln kontra kleben – Wie loggt ihr?

Posted by wese8geocaching - 11. Februar 2009

Nachdem ich die ersten Caches zunächst nur per Stift geloggt hatte, wollte ich mit meinem Markenzeichen aus dem Spielerlogo loggen. Nun stellte sich die Frage: Was ist passender und hält besser – Stempel oder Aufkleber?

Da ich nicht zu den Zeitgenossen gehöre, die einen Farblaserdrucker ihr eigen nennen, schied für mich mangels Wasserfestigkeit der Ausdrucke das Aufkleben schon einmal aus. Auf der Suche nach passenden Stempeln fielen mir neben dem Konzept der Stempel ohne Stempelkissen auch solche mit integriertem Stempelkissen auf.

Nun stellte sich nur die Frage, welche Größe der Stempelabdruck später haben sollte: Für Micro und größere Caches oder nur für Größen ab Small aufwärts? Da dieser Stempel mich auf jeder Cachetour begleiten sollte, war Micro die kleinste Größe, ab der ich einen kurzfristig bleibenden Aufdruck hinterlassen konnte – mit der Wahl zwischen 15×7 mm (Breite x Höhe) oder knapp doppelt so teuer in 25 x 8 mm (Breite x Höhe).

Der eigene Stempelentwurf am PC für den Stempel beinhaltete:

– Nickname

– Logo

– TFTC (Danke für den Cache)

– TFTE (Danke für das Event) mit der Möglichkeit das nicht passende zu streichen

– Platz für das Datum (Unterstriche)

– # für die Cachenummer in der eigenen Statistik

In&Out musste ich dann mit Kugelschreiber hinzufügen, falls nötig. Wobei der Kugelschreiber in Sachen Festigkeit jeden Faserstift übertroffen hat. In einem Versuch hielt eine Chinakladde mit Faserstift nach 4 Wochen Feuchtigkeitseinwirkung nurmehr Verläufe bereit, die Probe mit Kugelschreiber beschrieben ließ den Text noch mehr oder weniger deutlich erkennen. Da Logbücher die Angewohnheit haben, gerne nass zu werden, kommt nun nur noch der Kugelschreiber zum Einsatz.

Außerdem gibt es mittlerweile ja auch Stempel, die mit mehreren unterschiedlich gefärbten Zonen Abdrücke hinterlassen. Weil mir hier jedoch neben den einigermaßen hohen Kosten für den Stempel und die passenden Kissen die Folgekosten für Ersatzkissen bzw. Ersatzfarbe als zu hoch erschienen, konnte es bestenfalls ein einfarbiger Stempel werden.

Nun stellte sich nur noch die Frage: Welche Farbe soll es denn sein? Um in Logbüchern nicht große Aufmerksamkeit zu erregen und einen beruhigenden Charakter zu verbreiten wurde es ordinäres blau. Grün schien in der angebotenen Farbe zu schrill, rot zu amtlich oder lehrerhaft und schwarz zu langweilig.

Um den Stempel auch in der gewünschten Größe ansprechend zusammenzubauen, waren am Rechner zunächst die Auswahl der benötigten Software nötig. Ich nahm mir dazu ein in Open Office enthaltenes Zeichenprogramm, welches auch den PDF-Export am Ende gut meistern sollte. Schnell waren die serifenlosen Schriften wie Verdana Bold ausgesucht, die sich auf Grund ihrer Breite nicht nur gut erkennen, sondern auch gut lasern lassen. Für die Zeichnung sollten wenige stilisierte Elemente ausreichen, die ab einer Breite von 1 Punkt dargestellt wird. Mein Logo, das ja auch der Avatar ist, musste dafür auf ein Element reduziert werden: das Buch.
Den erstellten Text (siehe oben) wandelte ich schließlich in Pfade um und stauchte ihn entsprechend. Zur Abgrenzung von der später weißen Umgebung auf dem Papier und der Kontrolle der Maße umrahmte ich das Bild noch mit einem Rechteck. Dabei hatte der Kasten die exakten Maßen des späteren Stempels. Danach verschob ich die Vorlage bis zum gewünschten Ergebnis und exportierte die Grafik als PDF mit 600dpi und Graustufenmodus.

Einige Tage später errreichte mich das Ergebnis – es sah doch recht ordentlich aus.

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5 Antworten to “Stempeln kontra kleben – Wie loggt ihr?”

  1. Ronni said

    Wir betreiben dieses schöne Hobby ja noch nicht sooo lange. Ganz zu Anfang haben wir handschriftlich gelogged, sind dann aber schnell zu Aufklebern gewechselt, wobei wir immer noch ein paar geschriebene Worte hinzufügen. In einem schon leicht feuchten Logbuch wollen die aber irgendwie nicht so richtig Halt finden. Deshalb haben wir uns jetzt auch einen Stempel bestellt (auf den wir noch warten…). Hier unser Entwurf: http://www.dosensucher.de/stempel/

  2. Schrottie said

    Also ich logge mit einer Mischung aus Stift und Stempel. Der tempel hat nur ein Logo und den Namen (siehe oben links http://geologs.dafb-o.de) und den Rest vermerke ich von Hand. So kann ich bspw. bei sehr kleinen Logbüchern auf den Stempel verzichten und bei sehr großen auch etwas mehr reinschreiben. Der Stempel wird quasi nur für den Namen verwendet.

  3. mo-cacher said

    Auch nach Überschreiten der 1000er-Grenze reichts mir immer noch eben mit dem Spacepen selbst meinen Namen zu kritzeln, das geht auch auf nassem Papier. Stempel und Aufkleber finde ich doch Platzverschwendung. Das ausführliche Log mache ich sowieso nur online.

  4. Wolf64 said

    Für Micros und tlw Nanos habe ich einen sehr kleinen Stempel (kostet 7€ mit inkludiertem Stempelkissen) und für die großen Logbücher benutze ich einen 4x4cm Stempel (20€ mit Kissen). Ist zwar etwas sperrig mitzuführen, aber dennoch ist er leicht. Widmungen und Datumsangaben werden weiterhin mit Kuli ausgeführt, um den persönlichen Charakter zu unterstreichen 😉

  5. Ich bin bisher klassischer handschriftlicher Logger! Wobei mir einige Stempel bisher nett aufgefallen sind. Das wäre für mich eine echte Alternative, um eine persönliche Note zu setzen.

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