Weser8geocaching’s Blog

Geocaching – nicht nur im Weserbergland

Archive for the ‘Caches anlegen’ Category

Webcamcaches praktisch wartungsfrei

Posted by wese8geocaching - 10. März 2009

Bei den verschiedenen Cachetypen gibt es zwei, die besonders wartungsarm für den Owner sind: Webcamcaches und Earthcaches. Zudem können sie längere Zeit überdauern und sind auch bei (Mega) Events nicht durch volle Logzettel oder nasse Einzelteile mal nicht verfügbar. Das einzige Problem neben technisch bedingten Ausfällen der Kamera wäre allenfalls, wenn die Bilder nicht mehr auf der Webseite veröffentlicht werden.

Um einen Webcamcache neu zu veröffentlichen ist bei Groundspeak vor geraumer Zeit ein neues Portal namens Waymarking.com ins Leben gerufen worden. Bei Opencaching.de werden diese Caches allenfalls als Ausnahme für bestimmte Orte zugelassen, an denen sich schwerlich eine Dose platzieren lässt.

Ganz praktisch muss man als Owner zunächst erst einmal einen geeigneten Ort finden, an dem man zumeist bereits installierte Webcams nutzt und sie mit einer Aufgabe zum Loggen verknüpft. Hierbei gilt: Je auffälliger und skurriler, desto reizvoller. Diese Aufgabe dient einzig und allein dem Zweck, Muggels von loggenden Geocachern zu unterscheiden.

Für die besuchenden Cacher stellt sich, sofern nicht einer aus dem Team gebannt auf den heimischen Computer-Bildschirm starrt, die Frage: Wie kann ich an ein Bild der Webcam kommen? Dafür empfehlen sich einige Webseiten, die auf Abruf die Bilder der Webcam abspeichern und wahlweise zum Download anbieten oder bei Anruf per Handy an die vorher eingetragene E-Mail-Adresse senden.

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Wenn man wüsste wo man verstecken darf

Posted by wese8geocaching - 28. Februar 2009

Beim Auslegen eines neuen Caches gilt es ja Einiges zu beachten. Unter Anderem auch das Gebiet und eventuelle Einschränkungen, damit das Angehen des Geocaches für die Suchenden nicht von einem Schild mit Betretungsverbot vorab abgebrochen werden muss. Die Suche nach dem richtigen Ort kann schon einmal die Züge eines Rätsels mit vielen Fragen und wenigen auf Anhieb erkennbaren Antworten annehmen.

Es gibt diverse Kategorien von Gebieten, auf die ich nun – laienhaft – eingehen werde. Genauere Bestimmungen gibt es für jedes einzelne besondere Gebiet von der jeweiligen Landesbehörde und bei vielen Gebieten auch an der Grenze zum restlichen Land auf Infotafeln. Einen interessanten Überblick verschafft unter Anderem das Bundesministerium für Naturschutz  mit einer Klassifikation verschiedener Schutzsysteme, sowie generell in verständliche Themen unterteilt auf  und zum Schutz von Biotopen.

Der Ausgangspunkt ist für mich ein derzeit in Planung befindlicher Multi, dafür habe ich vorab mal einen Blick auf die entsprechenden Karten im Angebot von Geocaching.de geworfen und gesehen, dass zumindest kein Naturschutzgebiet im Wege liegt.

Ein Landschaftsschutzgebiet liegt dort zwar, allerdings hat ein solches Gebiet ja eher den Sinn die Kulturlandschaft in ihrer jetzigen Form zu schützen. Dadurch behindert es beim Caches auslegen eher weniger. Daneben gibt es noch die Biotope, kleinere schützenswerte Ökosysteme, die bewahrt werden sollten. Auch hier empfiehlt es sich, die Caches nicht unbedingt in ein solches Biotop zu platzieren. Glücklicherweise brauche ich für meinen Cache kein geschütztes Biotop zu berühren. Von offizieller Seite her ist mit dem Bundesnaturschutzgesetz eine Einteilung in Gebiete mit verschiedenen Schutzniveaus und unterschiedlich starken Einschränkungen. An oberster Stelle stehen die eben erwähnten Naturschutzgebiete, für die es je nach Gebiet die stärksten Einschränkungen im Umgang und Betreten zugunsten der Natur gibt. Ein Beispiel ist das bei Emmerthal in Niedersachsen befindliche Naturschutzgebiet. An den betroffenen Orten für den Cache ist jedoch kein Naturschutzgebiet. Gleich danach rangieren die flächenmäßig größeren eher menschlich unbeeinflussten Nationalparke, wie zum Beispiel das Niedersächsische Wattenmeer im Bereich hin zur Nordsee. Glücklicherweise haben wir ein solches Gebiet nicht vor der Haustür, so dass auch hier keine Einschränkungen drohten. Die Biosphärenreservate decken im weitesten Sinne den Schutz von Kulturlandschaften ab. Solche Landschaften wurden wie zum Beispiel die Lüneburger Heide erst durch menschliche Beeinflussung wie Abholzung von Wäldern oder Abbau von Torf zu dem, was sie von der Erscheinung her ausmacht. Landschaftsschutzgebiete sind im Weitesten Sinne häufig Naherholungsgebiete wie zum Beispiel der Hamelner Stadtforsten. Hier soll die Natur sich auch wieder erholen, nicht nur der Mensch. Auch von eventuellen Einschränkungen dieser Art bin ich nicht betroffen. Neben einer Landschaft als solche werden auf einer anderen Ebene auch gezielt zum Beispiel gefiederte Bewohner der uns umgebenden Umwelt in Vogelschutzgebieten besonders umhegt. Gerade in der Nist- und Brutzeit kann es schon einmal zu Betretungsverboten kommen. Auch damit gibt es aber keinerlei Probleme für den geplanten Cache. Die Pflanzenwelt (Flora) und auch die restliche Tierwelt (Fauna) werden zuweilen in ihren Wohngebieten (Habitate) mit den so genannten Flora-Fauna-Habitaten (kurz FFH) unter Obhut genommen. Je nachdem ob die Tiere und Pflanzen nur an einem besonderen Ort oder in einem weiter gefassten Gebiet eine kleine Unterstützung von Seiten der Naturschützer bedürfen, gibt es punktförmige FFHs und flächige FFHs. Glücklicherweise ist auch in dieser Kategorie kein Hindernis für den geplanten Cache in Sicht.

Ganz kurz gefasst lässt sich folgende Checkliste für geplante Caches nutzen:

  • 1. Liegt der Cache nach den vor Ort gültigen Regeln in einem Naturschutzgebiet mit Betretungsvebot?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 2. Liegt der Cache in einem Flora-Fauna-Habitat?
    • Ja: Den Cache solltet ihr eher nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 3. Ist der Cache während der Nist- oder Brutzeiten nicht zu erreichen und liegt im Vogelschutzgebiet?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 4. Liegt der Cache in einem Landschaftsschutzgebiet?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 5. Liegt der Cache in einem Nationalpark?
    • Ja: Den Cache solltet ihr nur nach Absprache mit den zuständigen Behörden dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 6. Liegt der Cache in einem Biotop?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.

Ganz interessant ist auch die Ansicht dieser Gebiete über eine Landkarte, die auf dem Stand des gemeinsamen Datenbestandes aus allen Landesbehörden anzeigt, welche Schutzzonen gerade in der Umgebung liegen.

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Earthcachetypen – Die Dritte

Posted by wese8geocaching - 30. Januar 2009

Bild der amerikan. Geologenvereinigung

Bild der amerikan. Geologenvereinigung

River Feature – Flüsse, gemeinhin auch als oberirdische fließende Ansammlungen von Wasser in einem Flussbett im Binnenland bekannt, finden sich in dieser Kategorie von Earthcaches. Wichtig ist das Merkmal des fließenden Gewässers. Häufig haben Flüsse ein Gefälle, verzweigen mehr oder weniger häufig in Hauptarme und abgelegenere Nebenarme und münden schließlich in offenere Gewässer wie Meere. Kennzeichnend ist außerdem die Fließrichtung.

Neben den Flüssen gibt es unter anderem noch bei stehenden Gewässern die Seen, im Bereich der Küstengebiete um Meere oder Ozeane. Große Flüsse ohne Nebenflüsse bezeichnen die Geologen als Strom, ein Beispiel ist die Weser. Näheres dazu findet sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fluss und http://en.wikipedia.org/wiki/River

Sedimentary Feature – Sedimente, auch Ablagerungen von z.B. mineralischer Herkunft genannt, werden von Wasser oder Luft an andere Orte transportiert und lagern sich zu neuen Formationen zusammen. Man kann sie je nach ihrer Entstehung in verschiedene Hauptgruppen teilen (z.B. klastisch bei Wasser- oder Windtransport, chemisch bei Ausfallungsreaktion oder biogen bei Ablagerungen von Lebewesen wie Riffen). Je nach physikalischer Eigenschaft wie Geschwindigkeit, Dichte oder Druck lagern sich die Schwebeteilchen unterschiedlich schnell und gut ab. Was zuerst kommt, kann in erster Reihe Platz nehmen und somit nach ganz unten wandern. Dabei lagern sich verschiedene Stoffe mit gleicher Dichte bevorzugt in zusammenhängenden Bereichen ab und bilden eine Schicht. Handelt es sich nur um Stoffe aus einem Material oder verschiedenen Materialien in annähernd gleicher Dichte, so lagern sich die größeren Teilchen vor den kleineren Teilchen ab.

Näheres dazu findet sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Sediment und http://de.wikipedia.org/wiki/Sedimente_und_Sedimentgesteine und http://de.wikipedia.org/wiki/Sedimentation

Structural Feature – besondere Struktur, besondere strukturelle Eigenschaft, was auch immer die Geologen sich dabei gedacht haben? Man könnte dies auf Vorkommen besonders seltener Stoffe anwenden, Goldadern zum Beispiel. Außerdem wäre auch denkbar, dass damit besonders beeindruckende Funde von Findlingen, Gesteinsschichten oder anderen Dingen gemeint ist.

Da dieser Begriff hier nur recht schwammig ist, folgen keine weiteren Links. Wer weiß, was die Geologen hierunter genauer verstehen könnten, kann sich gerne mit einem Kommentar mit Quelle melden.

Impact Feature – beeindruckender Ort, auf den innerhalb kurzer Zeit hoher Druck (Impact source) ausgeübt wurde oder auf den z.B. ein Meteorit gefallen ist und einen Krater (Impact crator) gebildet hat.

Näheres dazu findet sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Impact_force und http://en.wikipedia.org/wiki/Impact_crater

Other Feature – Sammelkategorie für sonstige geologische Phänomene. Hier hinein schein denn auch solche Dinge wie Quellen zu gehören. Im Zweifel könnt ihr euren Earthcache zunächst in diese Kategorie stellen und abwarten, ob bei der Prüfung eures Listings Zweifel an der Einordnung aufkommen.

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Earthcachetypen – Die Zweite

Posted by wese8geocaching - 18. Januar 2009

Metamorphic Feature – Metamorphic Rock, Gestein nach Metamorphose, dabei wird unter hohem Druck (1.500 Bar) und Hitzeeinwirkung (100-200°C) aus dem Stein (Protolith) ein dauerhaft verformter Stein. Die Veränderungsprozesse sind chemisch, aber können auch physikalisch bedingt. Die Protolithen sind Gesteine, die zur Erdkruste gehören und durch einen hohen Sedimentanteil gekennzeichnet sind. Entweder wurden sie nur durch Hitzeeinwirkung aus dem Erdinneren geformt oder durch hohen Druck von darüber liegenden Gesteinsschichten. Außerdem kann auch bei der Veränderung der Plattentektonik ein Druck in die Waagerechte entstehen, Abspaltungen sind dabei unter anderem möglich.

An der Erdoberfläche sichtbar werden diese Steine durch Erosion und Anhebung der entsprechenden Gesteinsschichten. Weitere Informationen dazu finden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Metamorphic_rock und http://de.wikipedia.org/wiki/Metamorphose_(Geologie).

Mineral Site – Mineralien, entstehen durch geologische Prozesse und verfügen über einen äußerst festen stofflichen Aufbau mit besonderen Eigenschaften. Bis auf natürliche Gläser sind die Gesteinsarten auf der Erde alle aus Mineralien aufgebaut. Mineralien finden sich außer in Gesteinen auch im Wasser sowie in der Luft. Bei der Entstehung von Mineralien kommen neben der Metamorphose von Gestein oder natürlichen Glasarten noch die Verhärtung von Magma (eine Kristallisation), bei der durch Kristallbildung eine Verhärtung geschieht, sowie die Ablagerung aus wässrigen Lösungen und aus der Luft beim Übergang von Gasen vom festen in den gasförmigen Zustand. Mineralien lassen sich unter anderem als Kernelemente für die Umwandlung von anderen Energieformen in elektrische Energie (Strom) nutzen. Eine beliebte Nutzung einiger Minerale ist auch die Schmuckherstellung und anschließende Verwendung als Schmuck.

Weitere Informationen dazu finden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Mineral (allgemein über Mineralien), http://en.wikipedia.org/wiki/Mineral_resources (zu industriell abbaubaren Mineralien) oder http://de.wikipedia.org/wiki/Mineral (deutschsprachige allgemeine Informationen zu Minerialien)

Mining Site – Mine, heißt wörtlich übersetzt Erzader. Darunter versteht man den industriellen Abbau von wertvollen Mineralien und anderen industriell interessanten Stoffen aus dem Boden. Einige Minen wurden bereits zwischen 4.000 und 5.000 vor Christi betrieben, wobei die Abbaumethoden und die Wertschätzung verschiedener Materialien sich im Laufe der Zeit stark veränderten. Häufig wurden Schächte in Berge getrieben, Zugänge über Höhlen genutzt oder andere Wege zu den jeweils besonders interessanten Schichten unternommen. Neben der Versorgung der Arbeitenden, den Methoden zum Herauslösen (Sprengen, Bohren, …) nahm auch der Abtransport der abgebauten Stoffe und des Grundwassers einen beständigen Teil der Arbeit ein. Der Abbau und die Herauslösung sind häufig nur mit Salzen oder Chemikalien möglich, die für die Flora und Fauna der Umgebung manchmal bis hin zur vollständigen Ausrottung führen können.

Weitere Informationen dazu finden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Mining (Abbau von Mineralien und anderen Stoffen), http://de.wikipedia.org/wiki/Stollen_(Bergbau) als auch http://de.wikipedia.org/wiki/Bergwerk.

Im dritten Teil dieser Artikelserie geht es dann um die noch verbliebenen Earthcachetypen. Wie immer gilt auch hier: Wer Kommentare und Anregungen hat kann sie gerne in einen Kommentar schreiben.

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Earthcachetypen – Die Erste

Posted by wese8geocaching - 15. Januar 2009

Da die Einstufung von Earthcaches in die verschiedenen geologischen Erscheinungen nicht ganz intuitiv gelingt, habe ich mich mal umgesehen und Erklärungen für die jeweiligen Erscheinungen und deren Entstehung zusammengetragen. Ein zweiter Teil folgt.

Cave/Karst Feature – Gebiete mit Karst bestehen aus steiniger und unfruchtbarer Boden, die durch physikalische und/oder chemische Prozesse entstanden sind. Daneben gibt es noch die Karsthöhlen, im anglophilen Raum auch als Cave (Höhle) zusammengefasst werden. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Karst und http://en.wikipedia.org/wiki/Cave .

Coastal Feature – Küsten sind die Teile des Landes, die an Ozeanen oder salzwasserhaltigen Flussarmen hin zu Ozeanen gelegen sind. Im deutschen Sprachraum versteht man darunter laut dem deutschprachigen Artikel der Wikipedia „das Gebiet zwischen der obersten und äußersten landeinwärtigen und der untersten und äußersten seewärtigen Brandungseinwirkung.“ Nähere Informationen dazu befinden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Coast, http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%BCste.

Erosional Feature – Erosionflächen sind Gebiete, in denen durch Wind- und Wassereinwirkungen Teile des Untergrundes bzw. Gesteines zunächst gelöst und später wegtransportiert wurden. Nähere Informationen zur Erosion finden sich auch hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Erosion_(Geologie) .

Fault Feature – Wörtlich übersetzt Bruchlinien, sind häufig ein stummer Zeuge für Bewegungen der Erdkruste. Bei diesen Bewegungen unterscheidet man nach der Länge der Bruchlinien in lokal begrenzte Bewegungen mit Längen von 50 Kilometern und in plattentektonisch bedingte längere Bruchlinien. Häufig liegen die Bruchlinien auch parallel zu Flüssen und könnten ein Hinweis auf Dehnungen und Schwächungen der Erdkruste sein. Weitere Informationen finden sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Bruchlinie und http://en.wikipedia.org/wiki/Fault_(geology)

Fold Feature – Faltungen von eigentlich geraden und flachen Sedimenten. Diese plastischen Verformungen entstehen unter Druckeinwirkung und werden auf dem Wege einer wellenartigen Verteilung abgegeben. Sehr interessant erschien mir, dass es dabei kompetente Gesteine (eher die Boliden) und inkompetente Gesteine (Boden- oder Salzschichten) gibt.

Beispiele dafür finden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Fold_(geology) und http://de.wikipedia.org/wiki/Faltung_(Geologie).

Fossil Site – Fossilien sind Versteinerungen von einst lebendig gewesenen Tier- und Pflanzenarten, die unter hohem Druck bei der Entstehung von Materialien wie zum Beispiel Bernstein oder Boden- und Gesteinsschichten vor mehr als 10.000 Jahren hineingepresst wurden. Weitere Informationen finden sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Fossil und http://en.wikipedia.org/wiki/Fossil.

Geomorphological Feature – Reliefs und andere Verformungen der Erde, die als Teil der Verformung der Erdoberfläche entstanden sind hier Gegenstand der Earthcaches.

Weitere Informationen finden sich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Geomorphologie wie http://en.wikipedia.org/wiki/Geomorphology als auch http://de.wikipedia.org/wiki/Relief_(Geologie) und http://en.wikipedia.org/wiki/Terrain .

Glacial Feature – In Eiszeiten entstandene Erscheinungen der Erde, die bei der Vergletscherung direkt auftraten. Zum Teil sind auch Ablagerungen vom Gletschergestein, die durch Wind oder Gletscherflüsse ins Gletschervorland kamen, gemeint.

Weitere Informationen finden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Glacial und http://de.wikipedia.org/wiki/Glazial

Historical Site – Erdgeschichtlich bedeutsamer Ort, der anscheinend im Zusammenhang mit erdgeschichtlicher Entwicklung stehen sollte. In dieser Kategorie liegen jedoch bisher keine näheren Erläuterungen vor.

Hydrologic Feature – Hydrologische Erscheinungen haben mit der Verteilung von Wasser in der Erdatmosphäre zu tun. Es geht um Wasserbewegungen, also zeitliche und räumliche Verteilungsvorgänge. Hierzu dürften natürliche Seen und Gewässer gehören, die Wasser speichern und weitergeben. Auch bestimmte Gebiete mit spezieller Verdunstung (Wüste vs. Regenwald vs. Moor) oder anderen Teilen des Wasserkreislaufes könnte man hierunter einsortieren. Weitere Informationen finden sich hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Hydrology und http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrologie als auch http://de.wikipedia.org/wiki/Hydrologie .

Igneous (Plutonic) Feature – Orte durch Erstarrung von Magma und Erosion. Bei diesen Orten entsteht in Verbindung mit dem Eindringen von flüssigem Magma und vulkanischen Kräften bei Abkühlung erstarrtes Tiefengestein (Plutonen). Dabei funktioniert die Entstehung unter höherem Druck in 5.000m Tiefe oder tiefer, wenn Schicht über Schicht des Magmas abkühlt und das flüssige Magma in bereits existierende Gesteine fließt und dort erstarrt. Typisch sind tonnenförmige Intrusionskörper, die durch Erosion des umgebenden weicheren Gesteines entstanden. Weitere Informationen finden sich hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Plutonismus_(geologisch) und http://de.wikipedia.org/wiki/Intrusion_(Geologie)

Da ich weder Geologe noch Geograf bin, freue ich mich über Anmerkungen und Korrekturvorschläge. Sofern euch nähere Informationen vorliegen, würde ich mich über einen Hinweis freuen.

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Earthcaches – Die Zweite

Posted by wese8geocaching - 14. Januar 2009

Nachdem ein Leser fragte, ob die Caches denn nun grandfathered wären oder nicht, hier noch mal kurz zur Situation.

Earthcaches, die vor Einführung des Portales Earthcache.org und der Änderung der Guidelines freigeschaltet wurden, werden wie Großväter behandeln. Also gehetschelt und gepflegt. 🙂

Neuere Earthcaches werden über das Portal Earthcache.org in eingegeben, wobei mit diesem Formular auch nach dem Typ der geologischen Erscheinung (EarthCacheClassification), dem Gelände gefragt wird (Type of Land) und der Telefonnummer (Phone number of public land) und Nummer der Genehmigung für den Cache (Approval Permit Number) und dem Namen des genehmigenden Verwalters (Name of Land Manager) gefragt wird.

Wenn die Earthcaches vom Team überprüft wurden und freischaltbar sind, wir der Cache  freigeschaltet und man bekommt ein Angebot seinen Cache zu adoptieren. Geschieht dies innerhalb von 4 Wochen, bleibt der Cache weiterhin gelistet.

Sobald die Earthcaches freigegeben wurden, erscheinen sie als Earthcache logbar unter Geocaching.com.

Ein kleines Detail in den Earthcache Guidelines fand ich bemerkenswert: Earthcaches können wie normale Mysteries aus mehreren Stationen bestehen, wobei sich mir da ohne reales Behältnis der Sinn nur zum Teil erschließt. Es sei denn, man würde zum Beispiel an einem Vulkankrater verschiedene Punkte zeigen wollen.

Außerdem muss der Ort innerhalb der letzten beiden Monate vor dem Einstellen des Caches vom Owner besucht und überprüft worden sein.

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Earthcaches anlegen – wie geht’s?

Posted by wese8geocaching - 14. Januar 2009

Eartcaches … es war einmal

Wie man unter Anderem auf den Seiten der deutschsprachigen Reviewer nachlesen kann, hat Groundspeak die Earthcaches vor längerer Zeit schon ausgegliedert in ein weiteres Portal. Bereits im Umlauf befindliche Earthcaches werden jedoch unter den hier genannten Bedingungen weiterhin in der Geocaching.com-Statistik auftauchen.

Earthcaches aus Sicht der Geologen

Unter http://www.earthcache.org/ erfährt der geneigte Leser, was Earthcaches sind und wie man damit umgehen kann. Für deutsche Geocacher interessant ist sicherlich die Möglichkeit aktive Earthcaches auf einen Blick angezeigt zu bekommen. Derzeit sind es 325 nach den Daten der Earthcachedatenbank. Dafür muss man allerdings die Advanced Search heranziehen, die man über Earthcache listings > Advanced Search erreicht.

Man kann dort dann nach bestimmten geologischen Erscheinungen suchen, die ich in einigen weiteren Blogs noch vorstellen werde.

Ein Cache ohne Dose?

Wichtig dürfte für einige Geocacher sein, dass Earthcaches als virtuelle Caches ohne Dose angesehen werden. Näheres zur Sichtweise der amerikanischen GSA (Geological Society of America), die diesen speziellen Cachetyp pflegt und mit relativ dünner personeller Besetzung die Freischaltung betreut, findet sich auch in den FAQ (frequently asked questions – häufige Fragen).

Sinn und Zweck von Earthcaches

Earthcaches sollen laut den FAQ für die Besucher etwas Lehrreiches zur Entstehung der Orte beinhalten. Praktisch wird dies vielfach gelöst durch informative Texte und Verweise auf die Wikipedia rund um die Entstehung des gerade gesichteten Phänomens. Als Logbedingung wird der reale Besuch häufig verknüpft mit einigen Fragen rund um den Ort und einem Foto.

Virtuell sind die Caches deshalb, da hier das Lernen an sich als Erfolg eingestuft wird – keine Goodies aus einem Behälter. Außerdem werden solche Caches anscheinend insbesondere in den USA in Nationalparks oder ähnlichen Schutzgebieten gefunden, die keine Platzierung von Gegenständen wie einer Dose gestatten.

Denkbar ist außerdem, dass der dosenarme Platz um den Ort an sich nicht durch Cacher zu beschädigen. Man stelle sich 200 Cacher pro Jahr vor, die einen bestimmten fossilen Fund besichtigen wollen und dabei die typischen Cacherautobahnen hinterlassen. Für die Natur mag dies nicht unbedingt förderlich sein.

Das Listing

Da die Earthcaches zentral in den USA geprüft und in Earthcaches.org eingespeist werden, ist eine englischsprachige Beschreibung Pflicht. Fachbegriffe sind wie üblich im Text zu erklären. Nach den Angaben im FAQ sind die Prüfkriterien dort:

– Sprachniveau, Bildungswert, Logbedingungen und mehr

gemäß den Guidelines.

Logbedingung

Um nachzuweisen, dass man an Ort und Stelle war, werden als Empfehlung von der GSA Antwort auf Fragen im Listing per Mail an den Owner und ein Foto zum Logeintrag gefordert.  Wie sich dies mit dem Datenschutz vereinbaren lässt, ist mir nicht ganz ersichtlich.

Das Listing ist fertig – und nun?

Bei Earthcaches übernimmt zunächst das Team geoaware (mit einiger Sicherheit eben jene GSA) als Owner den Cache. Anschließend wird jedoch eine Adoptionsanfrage an den wirklichen Owner geschickt. Wird diese nicht binnen 4 Wochen beantwortet, geht der geplante Earthcache gleich ins Archiv.

Die Überprüfung und Freigabe

Bevor ein Listing freigeschaltet werden kann, muss es eine spezielle Prüfungsschleife bestehen. Darin wird eine Überprüfung nach den Guidelines durchgeführt.

Nebenbei bemerkt

Da die GSA auch spezielle Tipps zum Unterrichtseinsatz von Earthcaches von Lehrern hochladen lässt, ist davon auszugehen, dass einige Pädagogen in den USA ihre Schülerschaft zu Earthcaches führt. Daher vermutlich auch die Forderung nach einem verständlichen Sprachniveau. Wenn dann noch die spektakulären Erscheinungen der Natur dazu kommen, gibt es möglicherweise das Prädikat „Pädagogisch wertvoll“.

Natur und Kommerz

Wie üblich gibt es auch auf diesem Portal einen Onlineshop, wo nach Art der Wandernadeln nette Kleinigkeiten zu teils süßen Preisen an den Cacher gebracht werden wollen. Wie bei einigen Vereinen auch gilt wohl auch hier: Wer eine kleine materielle Anerkennung zum Herzeigen und für das eigene Ego braucht, der bekommt sie auch. In Zeiten von Geocaching lasse er sie sich schenken oder kaufe sie sich selber.

Um die Auswahl der geologischen Erscheinungen wird es in einem späteren Blog gehen.

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Möglichkeiten für Mysteries – was geht?

Posted by wese8geocaching - 14. Januar 2009

Beim Legen meines Mysteries fiel mir auf, dass häufig die Koordinaten mittels Morse-Code, ROT13 oder einiger Zahlenspiel verschlüsselt werden.

Doch wer neue Caches legt, sollte sich meiner Meinung nach auch etwas Neues einfallen lassen.

Bei der Recherche für diesen Eintrag fielen mir einige Dinge auf:

– Kryptografie,

– mathematische/physikalische/chemische Berechnungen,

– Sudoki,

– Spielereien mit Zahlensystemen,

– Spielereien mit Identifikationscodes,

– Puzzles,

– Verfremdungen und Verrätselungen von Listingelementen aller Art.

Sieht man sich im Internet etwas um, so entdeckt man rasch, dass noch längst nicht alles kreative Potenzial genutzt wird.  Schade eigentlich, aber was nicht ist …

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