Weser8geocaching’s Blog

Geocaching – nicht nur im Weserbergland

Archive for the ‘Tipps’ Category

Bindfadenregen, Suppe und andere schöne Herbstdinge – im Sommer

Posted by wese8geocaching - 28. Juli 2009

Im Moment gehen die Tage des Sommerlochs mit schlechtem Wetter einher, da lohnt es sich doch die wärmende Suppe mal wieder auszupacken. Die Nachrichtenlage ist durchgehend von Neuigkeiten zweiter Wichtigkeit durchsetzt. Es ist Sommer, zumindest laut Kalender. Die Wetterlage schwankt zwischen Regen und … Regen.

Derzeit besonders frustrierend ist die hiesige Micro-Konzentration. Es ist beim besten Willen noch Niemand auf die Idee gekommen auch hier in Bremerhaven ein TB-Hotel zu veröffentlichen. Eigentlich sollte es diese pfiffigen Hotels in jeder Stadt geben. … Da könnte man ja glatt eine Aktion draus machen.

Da kam mir heute Abend die geliebte Hackfleisch-Käse-Lauch-Suppe gerade recht, die ich vor einigen Jahren nach einem leicht anderen Rezept gekocht hatte und nun hier fand: http://aga-g.de/blog/kochen/kasesuppe-wie-ich-eine-einfache-partysuppe-koche/.

Frühjahr, Sommer, Herbst – was auch immer für eine Jahreszeit haben (laut Wetter), nun geht es heran an die allabendliche Lektüre. Derzeit in der Lesezeit dabei ist: „Patzer, Pannen, Missgeschicke – Das erste Überlebenshilfebuch“ von Ulf Heuner. Darin beschreibt der Autor kurz zusammengefasst, wie sich auch Philosophen früherer Tage schon so ihre Gedanken über die typisch menschlichen Fettnäpfchen machten und versieht dies stets mit einem Augenzwinkern im Schreibstil. Das letzte Mal so schmunzeln konnte ich beim Schmökern in Watzlawicks „Anleitung zum Unglücklichsein“. Darin beschreibt er auf ironisch-heitere Art, was der Mensch alles tun kann um sich recht zuverlässig unglücklich zu machen und zu fühlen. Dreht man die Darstellung gedanklich um, ergeben sich schnell und einfach die Grundregeln für Kommunikation und Glücklichsein. Wie dem auch sei, manchmal lohnen sich Regentage eben doch. Es muss ja nicht immer die nächste Vorbereitung für eine Cachingtour sein.

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Interessante Logbuchunterbringung: Filmrolle

Posted by wese8geocaching - 22. März 2009

Vor einigen Tagen grinste uns beim 1. Weserbergland Geo-Stammtisch eine neue und zugleich widerstandfähige Verpackung für die feuchtigkeitsempfindlichen Micro-Logbücher an. Es handelt sich dabei schlicht um die Kleinbildfilmrolle, die zwar langsam zur aussterbenden Spezies gehört, aber dennoch nahezu ideal passt.

Beim Entwickeln der klassischen Fotos vom Filmmaterial fallen sowieso die schützenden Verpackungen an, die Filmdosen selbst werden ja schon länger genutzt. Wickelt man nun die Filmrollen ab, bleibt der Platz für eine weitere Verwendung. Wie speakers-corner demonstrierte, kann man mit der gratis mitgelieferten Aufrollvorrichtung den Logbuchstreifen sicher verstauen. Günstig erweist sich dabei, das nach außen stehende Ende mit Tesafilm breiter zu umwickeln. Damit hat man auch gleich eine Stoppvorrichtung und kann das Logbuch schneller greifen.

Ein Problem können indes defekte Drehvorrichtungen sein, da diese im Laufe der Zeit durch den Weitertransport des Filmmaterials häufiger leiden. Aber angesichts der kostenfreien Beschaffung dieses Ausgangsmateriales, steht der Verwendung outdoor nichts im Wege. Zusätzlich getarnt durch eine Filmdose ist dies eine gute Möglichkeit, die vom Deckel her eher undichten Filmdosen  zu nutzen. Beim Fotofachhandel freut man sich übrigens darüber, wenn Kunden freiwillig diese Artikel abholen, die ansonsten nur kostenpflichtig als Müll entsorgt werden können.

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Caches wetterfest beschriften

Posted by wese8geocaching - 8. März 2009

Früher oder später steht jeder Geocacher, der selbst eigene Verstecke anlegt, vor dem Problem der guten Beschriftung. Möglichst wetterfest und am besten langlebig sollte sie sein. Vor einigen Tagen bot die reduzierte Aktionsware beim Discounter mit den vier Buchstaben dazu ein Gerät an, bei dem auf laminiertes Klebeband die jeweilige Beschriftung abgegeben wird. Nun braucht man so ein Gerät ja eher selten, weshalb ich nach kurzem Überblick im Web gleich ein Netzteil besorgt habe. Auf Dauer sind sechs AAA-Akkus doch recht unpraktisch. Und natürlich auch gleich eine Nachfolgekassette.

Der einzige Haken bei dieser Lösung ist der recht hohe Preis für die austauschbaren Kasetten mit Band und der jeweiligen Farbe für die Beschriftungen. Außerdem ist mein Gerät im Auto-Modus doch recht verschwenderisch in Bezug auf das Klebeband. Dafür bieten sich für die Reste jedoch mit permanenten Folienstiften noch Einsatzmöglichkeiten bei Mappen und anderen Dingen. Alternativ muss man ein wenig mit der Länge der jeweiligen Streifen und der Schriftgröße spielen.

Schlechtere Erfahrungen habe ich für den Außeneinsatz mit den üblichen Folienstiften gemacht, diese sind von der Haltbarkeit zum Teil der einlaminierten Lösung von oben unterlegen. Alternativ kann man natürlich auch die Hinweise von innen als einlaminierten Laserausdruck einkleben. Bei der Lösung mit den Klebestreifen bringt man die Streifen hingegen von außen auf.

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Amtsschimmel pro Natur – wo sie im Internet wiehern

Posted by wese8geocaching - 1. März 2009

Neben dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), welches auf Bundesebene einige Aktivitäten koordiniert, gibt es auch in jedem der 16 Bundesländern noch eine jeweilige Landesbehörde.  Wer mal wissen will, was so Begriffe wie anerob oder Ramsar-Gebiete sind, kann sich im Glossar informieren. Auf Bundesebene gibt es es noch ein Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Es gibt unter anderem auch auf den niedersächsischen Seiten des Umweltministeriums eine Übersicht über die Landes- und Bundesbehörden samt Adressen.

Im Folgenden werden nun kurz die jeweiligen Institutionen auf Landesebene kurz per Link vorgestellt:

Daneben gibt es natürlich auch auf Landesebene und noch regionaler amtliche Stellen wie auch Vereine wie BUND, NABU und diverse andere Vereine und Organisationen rund um den Tier- und Naturschutz.

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Wenn man wüsste wo man verstecken darf

Posted by wese8geocaching - 28. Februar 2009

Beim Auslegen eines neuen Caches gilt es ja Einiges zu beachten. Unter Anderem auch das Gebiet und eventuelle Einschränkungen, damit das Angehen des Geocaches für die Suchenden nicht von einem Schild mit Betretungsverbot vorab abgebrochen werden muss. Die Suche nach dem richtigen Ort kann schon einmal die Züge eines Rätsels mit vielen Fragen und wenigen auf Anhieb erkennbaren Antworten annehmen.

Es gibt diverse Kategorien von Gebieten, auf die ich nun – laienhaft – eingehen werde. Genauere Bestimmungen gibt es für jedes einzelne besondere Gebiet von der jeweiligen Landesbehörde und bei vielen Gebieten auch an der Grenze zum restlichen Land auf Infotafeln. Einen interessanten Überblick verschafft unter Anderem das Bundesministerium für Naturschutz  mit einer Klassifikation verschiedener Schutzsysteme, sowie generell in verständliche Themen unterteilt auf  und zum Schutz von Biotopen.

Der Ausgangspunkt ist für mich ein derzeit in Planung befindlicher Multi, dafür habe ich vorab mal einen Blick auf die entsprechenden Karten im Angebot von Geocaching.de geworfen und gesehen, dass zumindest kein Naturschutzgebiet im Wege liegt.

Ein Landschaftsschutzgebiet liegt dort zwar, allerdings hat ein solches Gebiet ja eher den Sinn die Kulturlandschaft in ihrer jetzigen Form zu schützen. Dadurch behindert es beim Caches auslegen eher weniger. Daneben gibt es noch die Biotope, kleinere schützenswerte Ökosysteme, die bewahrt werden sollten. Auch hier empfiehlt es sich, die Caches nicht unbedingt in ein solches Biotop zu platzieren. Glücklicherweise brauche ich für meinen Cache kein geschütztes Biotop zu berühren. Von offizieller Seite her ist mit dem Bundesnaturschutzgesetz eine Einteilung in Gebiete mit verschiedenen Schutzniveaus und unterschiedlich starken Einschränkungen. An oberster Stelle stehen die eben erwähnten Naturschutzgebiete, für die es je nach Gebiet die stärksten Einschränkungen im Umgang und Betreten zugunsten der Natur gibt. Ein Beispiel ist das bei Emmerthal in Niedersachsen befindliche Naturschutzgebiet. An den betroffenen Orten für den Cache ist jedoch kein Naturschutzgebiet. Gleich danach rangieren die flächenmäßig größeren eher menschlich unbeeinflussten Nationalparke, wie zum Beispiel das Niedersächsische Wattenmeer im Bereich hin zur Nordsee. Glücklicherweise haben wir ein solches Gebiet nicht vor der Haustür, so dass auch hier keine Einschränkungen drohten. Die Biosphärenreservate decken im weitesten Sinne den Schutz von Kulturlandschaften ab. Solche Landschaften wurden wie zum Beispiel die Lüneburger Heide erst durch menschliche Beeinflussung wie Abholzung von Wäldern oder Abbau von Torf zu dem, was sie von der Erscheinung her ausmacht. Landschaftsschutzgebiete sind im Weitesten Sinne häufig Naherholungsgebiete wie zum Beispiel der Hamelner Stadtforsten. Hier soll die Natur sich auch wieder erholen, nicht nur der Mensch. Auch von eventuellen Einschränkungen dieser Art bin ich nicht betroffen. Neben einer Landschaft als solche werden auf einer anderen Ebene auch gezielt zum Beispiel gefiederte Bewohner der uns umgebenden Umwelt in Vogelschutzgebieten besonders umhegt. Gerade in der Nist- und Brutzeit kann es schon einmal zu Betretungsverboten kommen. Auch damit gibt es aber keinerlei Probleme für den geplanten Cache. Die Pflanzenwelt (Flora) und auch die restliche Tierwelt (Fauna) werden zuweilen in ihren Wohngebieten (Habitate) mit den so genannten Flora-Fauna-Habitaten (kurz FFH) unter Obhut genommen. Je nachdem ob die Tiere und Pflanzen nur an einem besonderen Ort oder in einem weiter gefassten Gebiet eine kleine Unterstützung von Seiten der Naturschützer bedürfen, gibt es punktförmige FFHs und flächige FFHs. Glücklicherweise ist auch in dieser Kategorie kein Hindernis für den geplanten Cache in Sicht.

Ganz kurz gefasst lässt sich folgende Checkliste für geplante Caches nutzen:

  • 1. Liegt der Cache nach den vor Ort gültigen Regeln in einem Naturschutzgebiet mit Betretungsvebot?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 2. Liegt der Cache in einem Flora-Fauna-Habitat?
    • Ja: Den Cache solltet ihr eher nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 3. Ist der Cache während der Nist- oder Brutzeiten nicht zu erreichen und liegt im Vogelschutzgebiet?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 4. Liegt der Cache in einem Landschaftsschutzgebiet?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 5. Liegt der Cache in einem Nationalpark?
    • Ja: Den Cache solltet ihr nur nach Absprache mit den zuständigen Behörden dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.
  • 6. Liegt der Cache in einem Biotop?
    • Ja: Den Cache solltet ihr besser nicht dort platzieren.
    • Nein: Der Cache kann dort eventuell versteckt werden, sofern keine anderen Regeln verletzt werden.

Ganz interessant ist auch die Ansicht dieser Gebiete über eine Landkarte, die auf dem Stand des gemeinsamen Datenbestandes aus allen Landesbehörden anzeigt, welche Schutzzonen gerade in der Umgebung liegen.

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Nonogramme – Rätsel ohne direkten Löser

Posted by wese8geocaching - 15. Februar 2009

Bei einer Runde durch das aktuelle Rätselheft stieß ich auf die Nonogramme. Dabei wird in einer Matrix mit Zahlen angezeigt, wie viele Kästchen mit Farbe gefüllt werden sollen. Zwischen einem gefüllten Block muss mindestens ein freies Kästchen zu finden sein. Eine Erklärung mit interessanten Tipps findet sich hier: http://www.logic-pixels.de. Ich bin zwar weder verwandt noch verschwegert noch angestellt bei dem Seitenbetreiber, fand speziell die Tipps jedoch besser als in der deutschsprachigen Wikipedia und zumindest gleichwertig zum englischsprachigen Wikipediaeintrag.

Wenn auch eine Shareware (namens Cross+A) zum Lösen von Nonogrammen angeboten wird, so lohnt es wohl doch die Rätsel selbst zu lösen. Schließlich kann ein solches Programm auch nur logisch programmiert vorgehen und das kann im Zweifel sogar länger dauern, als selbst heranzugehen.

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Empfehlenswerte Caches Bad Pyrmont – Bookmarkliste

Posted by wese8geocaching - 15. Februar 2009

Für alle Besucher des charmanten Kurstädtchens Bad Pyrmont ist hier mal eine Liste meiner Favoriten „Cachetipps um Bad Pyrmont“ in Sachen Caches. Man kann diese Liste übrigens auch bewerten, je nachdem wie sie gefällt. Diese Option auf der Seite der Bookmark Liste ist mir bisher noch gar nicht aufgefallen.

Besonders empfehlen kann ich nur, mal 1-2 Tage in Pyrmont Station zu machen und die Caches vor Ort zu machen. Es lohnt sich wirklich!

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Müllsammeln gegen Punkte – die nächsten CITOs in NRW

Posted by wese8geocaching - 15. Februar 2009

Der März bringt wieder zwei Event mit sich, in denen Müll gesammelt werden kann und dafür eines der CITO-Icons erworben werden kann. Dabei laufen die Teilnehmer in Grupen mit Müllsäcken, GPS-Empfänger, Handschuhen und gegebenenfalls Greifwerkzeugen durch die jeweiligen Gebiete, loggen Caches und sammeln nebenbei Müll ein.

CITO-Logo von Groundspeak

CITO-Logo von Groundspeak

Nach der Auftaktveranstaltung Künskes Klein-CITO (GC1KPW6) am Sonntag, 14. März 2009 in Verbindung mit einem anschließenden Grillen. Das Equipment zum Sammeln (bis auf Müllsäcke) sollte man selbst mitbringen und anschließend an Hand von zugeteilten Koordinaten in Gruppen ein Gebiet abwandern und vom Müll befreien. Danach wird ein spezieller Tradi veröffentlich. Veranstalter ist wohl eine Interessensgemeinschaft von Bürgern in Künsbeck bei Halle (Westfalen). Um Lebensmittelspenden, die über Würstchen herausgehen wird wohl gebeten.

Glatt 14 Tage später ist in Münster dann noch eine Aktion geplant, bei der die bekannte Universitätsstadt teilweise von Müll befreit werden möchte. Sauberes Münster 2009 (GC1HQ29) heißt die Aktion. Dabei ist dann so ziemlich alles selbst mitzubringen, bis auf die Müllsäcke. Dafür gilt hier als Ausgleich ein Startpunkt in der Innenstadt von Münster mit allerlei Caches: der Dom. In Münster ist auch vorab der Wherigo zu empfehlen, eine nette Wanderung an Orte, die man sonst möglicherweise nicht so genau ansehen würde.

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Naturschutzgebiete Deutschlands auf einen Blick

Posted by wese8geocaching - 14. Februar 2009

Wie der ein oder andere möglicherweise während der Wartung bei Geocaching.com mit einem Blick auf Geocaching.de festgestellt hat, sind seit einiger Zeit die Naturschutzgebiete Deutschlands über der Google Map eingeblendet. Mit dieser Maßnahme stellt Opencaching eine Hilfestellung bereit, die beim Cachen im Einklang mit den geschützten Naturräumen unterstützt. Mit einer kurzen Recherche bei Google lassen sich häufig die Dos und Don’ts für die entsprechenden Gebiete herausfinden. Besonders übersichtlich ist dabei die Nutzung der Ansicht ‚Karte‘ zusammen mit der Einblendung der Naturschutzgebiete.

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Stempeln kontra kleben – Wie loggt ihr?

Posted by wese8geocaching - 11. Februar 2009

Nachdem ich die ersten Caches zunächst nur per Stift geloggt hatte, wollte ich mit meinem Markenzeichen aus dem Spielerlogo loggen. Nun stellte sich die Frage: Was ist passender und hält besser – Stempel oder Aufkleber?

Da ich nicht zu den Zeitgenossen gehöre, die einen Farblaserdrucker ihr eigen nennen, schied für mich mangels Wasserfestigkeit der Ausdrucke das Aufkleben schon einmal aus. Auf der Suche nach passenden Stempeln fielen mir neben dem Konzept der Stempel ohne Stempelkissen auch solche mit integriertem Stempelkissen auf.

Nun stellte sich nur die Frage, welche Größe der Stempelabdruck später haben sollte: Für Micro und größere Caches oder nur für Größen ab Small aufwärts? Da dieser Stempel mich auf jeder Cachetour begleiten sollte, war Micro die kleinste Größe, ab der ich einen kurzfristig bleibenden Aufdruck hinterlassen konnte – mit der Wahl zwischen 15×7 mm (Breite x Höhe) oder knapp doppelt so teuer in 25 x 8 mm (Breite x Höhe).

Der eigene Stempelentwurf am PC für den Stempel beinhaltete:

– Nickname

– Logo

– TFTC (Danke für den Cache)

– TFTE (Danke für das Event) mit der Möglichkeit das nicht passende zu streichen

– Platz für das Datum (Unterstriche)

– # für die Cachenummer in der eigenen Statistik

In&Out musste ich dann mit Kugelschreiber hinzufügen, falls nötig. Wobei der Kugelschreiber in Sachen Festigkeit jeden Faserstift übertroffen hat. In einem Versuch hielt eine Chinakladde mit Faserstift nach 4 Wochen Feuchtigkeitseinwirkung nurmehr Verläufe bereit, die Probe mit Kugelschreiber beschrieben ließ den Text noch mehr oder weniger deutlich erkennen. Da Logbücher die Angewohnheit haben, gerne nass zu werden, kommt nun nur noch der Kugelschreiber zum Einsatz.

Außerdem gibt es mittlerweile ja auch Stempel, die mit mehreren unterschiedlich gefärbten Zonen Abdrücke hinterlassen. Weil mir hier jedoch neben den einigermaßen hohen Kosten für den Stempel und die passenden Kissen die Folgekosten für Ersatzkissen bzw. Ersatzfarbe als zu hoch erschienen, konnte es bestenfalls ein einfarbiger Stempel werden.

Nun stellte sich nur noch die Frage: Welche Farbe soll es denn sein? Um in Logbüchern nicht große Aufmerksamkeit zu erregen und einen beruhigenden Charakter zu verbreiten wurde es ordinäres blau. Grün schien in der angebotenen Farbe zu schrill, rot zu amtlich oder lehrerhaft und schwarz zu langweilig.

Um den Stempel auch in der gewünschten Größe ansprechend zusammenzubauen, waren am Rechner zunächst die Auswahl der benötigten Software nötig. Ich nahm mir dazu ein in Open Office enthaltenes Zeichenprogramm, welches auch den PDF-Export am Ende gut meistern sollte. Schnell waren die serifenlosen Schriften wie Verdana Bold ausgesucht, die sich auf Grund ihrer Breite nicht nur gut erkennen, sondern auch gut lasern lassen. Für die Zeichnung sollten wenige stilisierte Elemente ausreichen, die ab einer Breite von 1 Punkt dargestellt wird. Mein Logo, das ja auch der Avatar ist, musste dafür auf ein Element reduziert werden: das Buch.
Den erstellten Text (siehe oben) wandelte ich schließlich in Pfade um und stauchte ihn entsprechend. Zur Abgrenzung von der später weißen Umgebung auf dem Papier und der Kontrolle der Maße umrahmte ich das Bild noch mit einem Rechteck. Dabei hatte der Kasten die exakten Maßen des späteren Stempels. Danach verschob ich die Vorlage bis zum gewünschten Ergebnis und exportierte die Grafik als PDF mit 600dpi und Graustufenmodus.

Einige Tage später errreichte mich das Ergebnis – es sah doch recht ordentlich aus.

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